EU und ihre Nachbarn

+++ EU Erweiterung +++ Europäische Nachbarschaftspolitik +++ Östliche Partnerschaft +++ Union für den Mittelmeerraum +++ Demokratie und Rechtstaatlichkeit +++ Umfassende Freihandelsabkommen +++ Rolle und Stärkung der Zivilgesellschaft +++

Hintergrund zu unserer Arbeit im Bereich EU und ihre Nachbarn

Eines der wichtigsten außenpolitischen Anliegen der EU ist die Stabilisierung ihrer Nachbarschaft. Die Erweiterungspolitik ist dazu zweifellos das erfolgreichste Instrument: wie schon für die 2004 und 2007 beigetretenen Länder Mittel- und Osteuropas stellt die Beitrittsperspektive auch für die Länder des westlichen Balkan (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro) und die Türkei einen wesentlichen Antrieb für EU-konforme Reformen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Auf dem Weg dorthin gilt es jedoch zahlreiche Probleme in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Korruption, organisiertes Verbrechen, Aufbau von Sozialsystemen, Minderheitenpolitik sowie ethnische Spannungen und national-territoriale Konflikte zu überwinden.

Um die Nachbarländer, denen die EU derzeit keine Beitrittsperspektive anbieten kann, dennoch an den Erfolgen der EU-Integration, d.h. Sicherheit, Stabilität und Wohlstand, teilhaben zu lassen, entwickelte die EU im Jahr 2003 die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP). Diese bietet den Nachbarn im Osten (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Ukraine, Weißrussland) und im Süden (Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Palästinensischen Autonomiegebiete, Syrien, Tunesien) privilegierte Partnerschaftsabkommen an. Grundlage dazu ist das Bekenntnis zu gemeinsamen Werten wie Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, marktwirtschaftliche Prinzipien und nachhaltige Entwicklung. Die Beziehungen zu den südlichen Partnern sollen zudem durch die „Union für das Mittelmeer“ gestärkt werden. Die „Östliche Partnerschaft“ zielt auf die intensivierte Zusammenarbeit mit den Partnern in Osteuropa ab.

Das Europabüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel trägt durch Expertenaufenthalte, Fortbildungen für Multiplikatoren und Konferenzen mit Experten und Entscheidungsträgern aus den EU-Beitritts- und Nachbarländern zu Bildung, Dialog und Beratung in diesen Themenbereichen bei. Dabei stellt die Förderung der regionalen Kooperation der Länder des westlichen Balkan einen wesentlichen Schwerpunkt der Arbeit der FES dar.

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02.07.2020

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On 1 July 2020, the Federal Republic of Germany took over the Presidency of the Council of the EU for six months. FES accompanies this period with…


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24.06.2020

Exploring cognitive dissonance around immigration and emigration in Central & Eastern Europe

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26.05.2020

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25.05.2020

From landing to arrival. Mapping subjective integration of immigrants in Western Europe.

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17.04.2020

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23rd April 2020

 


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03.04.2020

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25.03.2020

Joint Statement on the EU Action Plan on Human Rights and Democracy 2020-2024

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