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Internships

Internship at the EU Office

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Wir orientieren unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und fördern den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart.

Das FES EU Office mit Hauptsitz in Brüssel und seinem Verbindungsbüro in Straßburg besteht seit 1973. Wir bringen uns in die politischen Entscheidungsprozesse der europäischen Institutionen ein und stellen sicher, dass sozialdemokratische Stimmen und Perspektiven des Globen Südens in Brüssel Gehör finden.

Das FES EU Office bietet regelmäßig Praktika im Bereich Seminarassistenz an. Zusätzliche Informationen und Bewerbungsfristen entnehmen Sie bitte der untenstehenden Ausschreibung.

Praktikum Seminarassistenz

Das Praktikum richtet sich an StudentInnen (Bachelorabschluss ist Voraussetzung), die sich für Europapolitik und die Arbeit der europäischen Institutionen interessieren und die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung im internationalen Kontext kennenlernen wollen.

Das Praktikum umfasst einen Zeitraum von 5 bis 6 Monaten. Die wesentliche Aufgabe besteht in der Organisation und Durchführung von Konferenzen und Seminaren zu den Themen Europäische Integration, EU und ihre Nachbarn, EU in der Welt sowie EU und globale Fragen. Ergänzend kommt die Bearbeitung inhaltlicher Projekte in einem der o.g. Themenbereiche hinzu.

Wünschenswert für das Praktikum ist:

  • Sie sind Student_in (m, w, d), vorzugsweise der Geistes- und Sozialwissenschaften.
  • Mehrsprachigkeit: sehr gute Deutsch-, gute bis sehr gute Englisch-, Französisch- und/oder Spanischkenntnisse.
  • Sie sind gesellschaftspolitisch engagiert.
  • Fundierte PC-Kenntnisse: Der Computer ist für Sie ein selbstverständliches Arbeits- und Kommunikationsmittel.
  • Sie bringen Zeit mit: Denn die Dauer des Praktikums beträgt 5 bis 6 Monate.
  • Teamgeist, Engagement und Belastbarkeit: Denn die perfekte Planung, Durchführung und Betreuung unserer Veranstaltungen ist unser Markenzeichen.

Das EU Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung vergibt Praktikumsplätze für folgenden Zeitraum:

  • voraussichtlich 31.08.2026 - 29.01.2027
  • Wir zahlen eine Aufwandsentschädigung

Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Unterlagen bis zum 15.04.2026:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • relevante Zeugniskopien (Praktikums-/Arbeitszeugnisse, Bachelorurkunde)
  • Immatrikulationsbescheinigung (gültig für die gesamte Dauer des Praktikums)

Senden Sie Ihre Unterlagen ausschließlich per E-Mail an veronique.kieffer(at)fes.de.

Erfahrungsberichte

Warum hast du dich für das EU Office entschieden?

Ich habe im Bundestag zunächst als Praktikantin, dann als studentische Mitarbeiterin bei einer SPD-Abgeordneten gearbeitet und mich auch bei den Jusos engagiert. In dieser Bubble bin ich dann irgendwann auf die Praktika bei der FES gestoßen. Ich interessiere mich auch sehr für EU-Politik und habe dazu gerne Seminare an der Uni besucht. Und ich brauchte noch keinen Bachelorabschluss für die Bewerbung - das hat alles ganz gut gepasst.

Was sollte ein/e Praktikant*in mitbringen?

Auf jeden Fall ist Teamgeist ganz wichtig. Hier passiert nie etwas alleine. Die Referentinnen, FinanzerInnen, Projektkoordination, die anderen Praktis - da muss viel abgesprochen werden. Es ist wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann und auch mal bereit ist, auszuhelfen.

Wie war die Vorbereitung auf das Praktikum?

Die Prakti-Berichte haben mir vorher einen guten Einblick gegeben - z.B. auch, dass neben den spannenden Aufgaben auch mal Dinge wie Eindecken anfallen. Außerdem gab es am Anfang einen Leitfaden und eine zweiwöchige Einführung, bei der jede Person im Büro mal ihren Arbeitsbereich und die Anforderungen an die Seminarassistenz erklärt hat - das habe ich als besonders hilfreich empfunden und konnte gut starten.

Was war dein Highlight?

Der einwöchige Besuch der Arbeiterkind-Gruppe. Der Austausch, das Netzwerken, die Atmosphäre, das Programm - das war einfach cool. Mit den Leuten habe ich auch heute noch Kontakt, obwohl ich ja gar nicht zur Gruppe gehört habe. Und auch vor Ort habe ich dadurch tolle Kontakte bekommen, z.B. zum ARD-Korrespondenten in Brüssel.

Linda hat Politikwissenschaft studiert.

Was war die größte Herausforderung?

Man arbeitet eng mit den Referent*innen zusammen, die alle einen anderen Arbeitsstil haben. Manchmal ist es schwierig, sich diesem jeweils anzupassen und auch noch seine eigene Routine zu organisieren. Deswegen ist Kommunikation ganz wichtig. Lieber einmal mehr fragen und offen über Deadlines und Wünsche reden, um Missverständnisse zu vermeiden. Außerdem sollte man offen für unterschiedliche Arbeitsweisen sein, aber auch darauf hinweisen, wenn man selbst mehr Informationen braucht.

Was waren deine Kernaufgaben?

Ich habe bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen von der Planung bis zur Evaluierung geholfen, mich um die Erstellung von Materialien und den Kontakt mit Teilnehmenden gekümmert, für Referent*innen recherchiert, Feedback gegeben… Außerdem habe ich bei der Erstellung von Concept Notes, der Datenauswertung und der Einführung eines Monitoring-Tools im EU-Drittmittel-Team geholfen.

Was darf man in Brüssel auf keinen Fall verpassen?

Das Horta-Haus! Es gibt die klassischen Touristenattraktionen: Hier der Grand Place, da Pommes und Waffeln – aber ich würde immer schauen, was Brüssel außerhalb von EU, Essen und Postkartenmotiven zu bieten hat. Ich hätte gerne noch mehr Zeit gehabt, die Art Noveau-Architektur zu entdecken. Da ist das Horta-Haus ein Geheimtipp. Und es gibt wirklich nette Cafés – probiert so viele wie möglich!

Welche Skills konntest du weiterentwickeln?

Ich bin offener geworden. Ich war anfangs oft introvertiert, hatte Schwierigkeiten, im professionellen Umfeld auf Leute zuzugehen. Hier kam man mit so vielen Menschen in Kontakt – Teilnehmer*innen in Empfang nehmen, der erste Ansprechpartner sein… Es fällt mir jetzt viel leichter, mich in einem fremden Umfeld zu integrieren und mit Leuten zu sprechen.

Svenja hat European Studies studiert.

Was waren deine Kernaufgaben?

Ich arbeite hauptsächlich in zwei Bereichen, der Kommunikation und der IPS, aber je nachdem, wie viele Events gerade stattfinden, unterstütze ich auch mal die Seminarassistenz und das ganze Team. Sonst helfe ich bei der Erstellung des Newsletters mit Bildbearbeitung und Design, recherchiere Kontakte, schreibe Texte und Teaser. Bei der IPS editiere ich Artikel, halte nach aktuellen Themen für die Website Ausschau und kann auch eigene Ideen in der Redaktion einbringen.

Warum hast du dich für das EU Office entschieden?

Die Möglichkeiten und die Nähe zu den EU-Institutionen haben den Standort interessant gemacht und ich wollte mir mal vor Ort anschauen, was man sonst nur in den Nachrichten sieht oder im Studium darüber redet. Außerdem finde ich die Arbeit der FES wichtig und wollte meinen Beitrag dazu leisten.

Was sollte ein/e Praktikant*in mitbringen?

Man muss offen für Neues sein und nicht von unbekannten Aufgaben abgeschreckt werden. Nicht scheu sein, Fragen zu stellen oder Unklarheiten anzusprechen. Hier gibt es viele Ansprechpartner*innen – daher sollte man so transparent wie möglich kommunizieren und Ruhe bewahren: Irgendwo findet man immer Hilfe!

Was darf man in Belgien auf keinen Fall verpassen?

Die Chance, das Land zu erkunden. Insbesondere am Wochenende kann man viel reisen und z.B. Tagesausflüge nach Ghent, Antwerpen, Dinant… machen. Die Kolleg*innen kann man da auch immer nach Tipps fragen. In Brüssel sollte man auf jeden Fall viele Veranstaltungen mitnehmen. Und einen Regenschirm mitbringen!

Celina hat Politikwissenschaft studiert.